ACHEMA-Gründerpreis 2018

Unternehmungsfreudige Wissenschaftler, zukünftige Gründer und Inhaber von Start-Ups werden aufgerufen, sich um den ACHEMA-Gründerpreis zu bewerben.

In der laufenden letzten Phase können bis zum 30. November 2017 Businesspläne aus den Bereichen Chemie, Verfahrenstechnik und Biotechnologie eingereicht werden.

Die Finalisten haben die einmalige Chance, sich im Rahmen der ACHEMA 2018 dem internationalen Fachpublikum zu präsentieren. Drei Gesamtsieger erhalten darüber hinaus je ein Preisgeld von 10.000 €.

Wer schnell einreicht, hat die Chance, seinen Businessplan mit hochrangigen fachlich versierten Mentoren diskutieren und auf dieser Basis Unterstützung für die Finalisierung bis zum Einreichungsschluss zu bekommen.

Bis zu zehn aussichtsreiche Gründungen bzw. Gründungsideen erhalten die Möglichkeit, sich auf der ACHEMA 2018 im Rahmen eines Gründerpreisstandes sowie einer speziellen Pitchsession vorzustellen und Kontakte zu knüpfen.

 

JETZT BUSINESSPLAN EINREICHEN!


TEILNAHMEBEDINGUNGEN

Der ACHEMA-Gründerpreis 2018 wird unterstützt von:
 

 

 

 


Accenture ist ein weltweit führendes Dienstleistungsunternehmen, das ein breites Portfolio von Services und Lösungen in den Bereichen Strategie, Consulting, Digital, Technologie und Operations anbietet. 
www.accenture.de


 




Merck ist ein führendes Wissenschafts- und Technologieunternehmen in den Bereichen Healthcare, Life Science und Performance Materials. Gegründet 1668 ist Merck das älteste pharmazeutisch-chemische Unternehmen der Welt. www.merckgroup.com

 

 

 


Evonik ist eines der weltweit führenden Unternehmen der Spezialchemie. Der Fokus auf attraktive Geschäfte der Spezialchemie, kundennahe Innovationskraft und eine vertrauensvolle und ergebnisorientierte Unternehmenskultur stehen im Mittelpunkt der Unternehmensstrategie.
www.evonik.com

ACHEMA - Gründernews

Rohstoffgipfel: „Resource Innovators 2017“ gekürt
Fünf junge Unternehmen aus den USA, Großbritannien, den Niederlanden und Deutschland sind die „Resource Innovators 2017“ der... weiterlesen
 

Advanced Enzymes erwirbt Evoxx

Die deutsche Biotechnologie-Firma Evoxx Technologies wird Teil von Advanced Enzyme Technologies, einem weltweit führenden Unternehmen der... weiterlesen

 

 

Wie erreichen wir eine neue Gründerzeit in der Chemie?

Um die chemische Industrie in eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft („Chemiewende“) zu überführen, bedarf es eines... weiterlesen

 

High-Tech Gründerfonds macht Startups auch international groß

Internationalisierung ist ein entscheidender Faktor für den Erfolg von Startups und damit eines der wichtigsten... weiterlesen

Webinar: Biomarker - Platform technology for identifying innovative signatures

05. Oktober 2017

Innovative biomarker signatures are a cornerstone of precision medicine especially in the immune oncology and oncology field. Sciomics and the German Cancer Research Centre have developed the antibody-based scioDiscover platform combining broad coverage of 900 proteins and profiling of phosphorylation status with all advantages of classical immunoassays.

Plasma or serum, tissue, cell samples, and cerebrospinal fluid from human, mice and rat can be analysed to identify biomarker candidates, elucidate disease mechanisms and to obtain a more in-depth understanding of the underlying biological properties.

Participation is free of charge. Register now.

 

Webinar: Next generation hydrogen storage and transport

On Youtube!
 

Hydrogenious Technologies is a global pioneer in the Liquid Organic Hydrogen Carrier (LOHC) Technology. This new and innovative technology enables safe and efficient hydrogen storage and transport in very large quantities and thus solves today’s issues in hydrogen handling.

This webinar is the first in a loose series featuring finalists and winners of the ACHEMA-Gründerpreis 2015. Meet young entrepreneurs, learn about their innovative technologies and explore the opportunities they offer for your business.

 

 

Die ACHEMA - Gründernews werden präsentiert von CHEManager. 

 

Gewinner 2015

 




Volterion, Sieger der Sparte Energie, produziert und vertreibt kleinformatige Vanadium-Redox-Flow-Batterien (2 kW - 10 kWh) für die dezentrale Speicherung von erneuerbarer Energie (Solar) in Eigenheimen.
www.volterion.com

 

 

 


4GENE, Sieger der Sparte Industrielle Biotechnologie, entwickelt, produziert und vermarktet natürliche, biotechnisch hergestellte, aktivierbare Aroma-Glykoside als Flavor-on-Demand an Aromahäuser und Konsumartikelhersteller weltweit. www.4gene.de

 

 

 


Die Ionera Technologies, Sieger in der Sparte Messtechnik/Analytik, entwickelt, produziert und vertreibt eine chipbasierte Plattformtechnologie (MECA-Technologie) für die chemische und biologische Analytik mit Nanoporen.
www.ionera.de

 

Finalisten 2015 und Interviews

 

bentekk
bentekk ist eine Ausgründung der Technischen Universität Hamburg und entwickelt portable Gasmesstechnik (GC-PID) für die Vor-Ort-Analytik von leichtflüchtigen organischen Verbindungen. 


Interview mit Johannes Weber, M.Sc. MBA, Geschäftsführer/Managing Director (bentekk)

Wie hat sich Ihr Unternehmen seit 2015 entwickelt?

Bentekk entwickelt sich weiter positiv. Wir haben den Markteintritt erfolgreich Anfang 2016 geschafft und seitdem große Kunden wie BASF und Total als Kunden gewonnen. Unsere Messgeräte finden in der Öl, Gas und Chemischen Industrie mehr und mehr Verbreitung.

Was waren in diesen zwei Jahren die größten Hürden, und wie haben Sie sie gemeistert?
Die Sicherstellung der weiteren Finanzierung war eine Herausforderung. Wir haben Anfang 2016 den High-Tech-Gründerfonds sowie weitere Investoren überzeugen können sich an bentekk zu beteiligen.

Und was hat sich als einfacher erwiesen als gedacht (und warum)?
Raffinieren und produzierende Betriebe der Chemieindustrie sind in Deutschland besser vernetzt als gedacht. Arbeitsschützer und Werkfeuerwehren tauschen sich stärker aus als angenommen, wodurch zahlreiche Empfehlungen unseren Vertrieb vereinfacht haben.

Im April 2017 haben Sie bekannt gegeben, dass Dräger sich mit 51 % an Ihrem Unterhmen beteiligen wird. Was bedeutet das für Sie?
Wir werden in den kommenden Monaten zusammen mit Dräger an der Weiterentwicklung des Produktes arbeiten. Eines der Hauptziele ist es, den Einsatz des Gasmessgeräts X-PID für Benzol und andere toxische Gase auch in explosionsgefährdeten Atmosphären zu ermöglichen. Unser Unternehmen mit Sitz in Hamburg bleibt erhalten.

Können Sie durch das Engagement von Dräger andere Dinge tun oder andere Schwerpunkte setzen, als Sie es bisher getan haben?
Die Nähe von Dräger zu den Kunden und das internationale Vertriebs- und Servicenetzwerk sind für uns von unschätzbarem Wert. Durch die enge Zusammenarbeit haben wir die Möglichkeit unsere Produkte und Dienstleistungen zunächst Europaweit und später weltweit anzubieten.

Wo liegt derzeit Ihr Fokus?
Der Fokus in 2017 wird auf der Entwicklung sowie Markteinführung unserer zweiten Produktvariante liegen. Diese soll erstmals in größeren Stückzahlen von einem externen Partner produziert werden. Weiterhin befassen wir uns aktuell mit zusätzlichen Dienstleistungen, insbesondere Funktionen rund um unsere mit den Messgeräten verbundene Webplattform. Ganz im Zeitgeist setzen wir damit auf Chancen der Digitalisierung, um Umsatzquellen neben dem Verkauf von Hardware zu erschließen.

Was erwarten Sie für die nächsten drei Jahre?
Wir möchten mit bentekk und in Kooperation mit Vertriebspartnern in Europa und ausgewählten Märkten weltweit Messgeräte verkaufen.

In einem Satz: Was müsste geschehen, damit es mehr erfolgreiche Gründungen in Verfahrenstechnik, Chemie und Biotechnologie in Deutschland gibt?
KKK. Besser für Unternehmertum ausgebildete Köpfe, mehr Kapital für technologieorientierte Gründungen und eine risikofreudigere Kultur, die Scheitern verzeiht.
 

Bionicure
Bionicure ist ein Drug Delivery Unternehmen, das innovative Depotformulierungen entwickelt. Die injizierbaren Depots ermöglichen eine patientenfreundliche Wirkstofffreisetzung, die durch orale Einnahme einer Stimulustablette getriggert wird. 
 

Glyconic
Glyconic entwickelt auf Basis von natürlichen Polyphenolen neue, aktive Kosmetikrohstoffe speziell im Anti-Aging-Bereich sowie biotechnische Produktionsprozesse im Industriemaßstab für diese Stoffe. 


Interview mit Dr. Ulrich Rabausch (Glyconic)

Bitte beschreiben Sie in wenigen Sätzen, wie sich Ihr Unternehmen seit 2015 entwickelt hat.
GLYCONIC ist nach wie vor als Ausgründungsvorhaben an der Universität Hamburg (UHH) im Rahmen des Förderprogramms „Gründungsoffensive Biotechnologie (GO-Bio) durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in einer Phase I gefördert. Seit 2015 haben wir den Herstellungsprozess für neue und verbesserte, glykosylierte Small Molecules optimiert und skalierbar gemacht und erste Kandidaten für eine Anwendung als Kosmetikwirkstoffe entwickelt. Diese dienen als Applikationsbeispiele der Plattformtechnologie.

Wo stehen Sie heute?
Zwei Wirkstoffkandidaten werden derzeit umfassend charakterisiert und hinsichtlich der Sicherheit für Kosmetikanwendungen getestet und bewertet. Bis 2018 werden die beiden GlycoActives als Kosmetikwirkstoffe validiert und regulatorisch bewertet sein und stehen damit für Probandenstudien bereit, um ihre Wirksamkeit und Vorteile gegenüber bisherigen Wirkstoffen zu beweisen. Parallel wird der Scale-up des Herstellungsverfahrens vorbereitet, um dessen Übertragbarkeit in den industriellen Maßstab zu gewährleisten.

Was waren in diesen zwei Jahren die größten Hürden, und wie haben Sie sie gemeistert?
Eine Herausforderung ist die Suche nach Seed-Investoren in einem frühen Stadium der Produktentwicklung für Start-ups mit Fokus auf industrieller Biotechnologie, gleichwohl guter IP-Position, vielversprechenden Produktkandidaten und einem exzellenten Team. Auch zeigte sich in der Frühphase der Wirkstoffentwicklung die verbindliche Kooperation mit geeigneten Unternehmen im Hinblick auf die spätere Vermarktung als kritischer Faktor.

Und was hat sich als einfacher erwiesen als gedacht (und warum)?
Insgesamt ist eine Gründung im Life Science-Bereich ein komplexes Vorhaben mit kritischen Entwicklungsschritten auf allen Ebenen. Die Chance, diese Schritte mithilfe des GO-Bio-Programms und -Netzwerkes sowie innerhalb einer etablierten Forschungseinrichtung bewältigen zu können, war für das Vorankommen des Projektes sehr hilfreich.

Was erwarten Sie für die nächsten drei Jahre?
Innerhalb der nächsten Jahre streben wir nach der Ausgründung zunächst die erfolgreiche Platzierung der ersten GlycoActives im Markt für eine erste Kosmetikanwendung an. Von diesem Proof-of-Market erhoffen wir uns die Reputation, um mit Industriepartnern künftig weitere innovative Wirkstoffe für den Markt zu entwickeln. Mittelfristig ist angedacht, vor allem auch APIs mithilfe der Technologie hinsichtlich Ihrer Verträglichkeit, Stabilität und Wirksamkeit zu verbessern.
 

Welche Rolle hat der ACHEMA-Gründerpreis rückblickend für die Entwicklung Ihres Unternehmens gespielt?
Der AGP hat den Bekanntheitsgrad und die Sichtbarkeit von GYLCONIC deutlich erhöht. Dadurch konnten auch wichtige Kontakte für das Vorhaben geknüpft werden. Zusätzlich hat die Evaluierung des Vorhabens während des Gründerpreis-Wettbewerbs dabei geholfen, das Business Modell von GLYCONIC weiterzuentwickeln.
 

In einem Satz: Was müsste geschehen, damit es mehr erfolgreiche Gründungen in Verfahrenstechnik, Chemie und Biotechnologie in Deutschland gibt?
Aus unserer Sicht könnte die Unterstützung in der Vorgründungsphase an den Hochschulen noch intensiviert werden, vor allem aber müssten die     Rahmenbedingungen für bereitstehendes Risikokapital im Biotech-Bereich deutlich verbessert werden.
 

Hydrogenious Technologies
Hydrogenious Technologies entwickelt Schlüsselkomponenten für die sichere und effiziente Energiespeicherung. 


Interview mit Dr. Cornelius von der Heydt, Leiter Geschäftsentwicklung & Vertrieb (Hydrogenius Technologies)

Wie hat sich Ihr Unternehmen seit 2015 entwickelt?

2015 stand für Hydrogenious ganz im Fokus der ersten in-house Prototypen. Darauf aufbauend konnten wir im April 2016 einen Vertrag mit einer US amerikanischen Wasserstofflogistikfirma über zwei Feldsysteme abschließen. Dieser Vertrag wurde aufgrund des großen Interesses in den USA im Dezember 2016 um eine weitere Anlage erweitert. Die Anlagen werden im Laufe des Jahres 2017 ausgeliefert.

Wo stehen Sie heute?
Mit dem Abschluss der 2. Finanzierungsrunde im November 2016 und mittlerweile 40 Mitarbeitern befindet sich Hydrogenious aktuell in der Vorbereitung der ersten Feldanlagen (siehe oben) mit einem Fokus auf Wasserstoff-Logistik Anwendungen.

Was waren in diesen zwei Jahren die größten Hürden, und wie haben Sie sie gemeistert?
Die größten Hürden waren sicherlich den ersten Kunden davon zu überzeugen in eine neue Technologie zu investieren sowie die bürokratischen und regulatorischen Anforderungen vollumfänglich zu durchdringen und zu erfüllen. Für den erfolgreichen Kundenvertragabschluss hat sich der strategische Fokus auf kleinere, innovativere Wasserstofflogistikunternehmen als richtig erwiesen. Durch weitreichende Kommunikation und detaillierte Business Case Berechnungen konnte der Kunde überzeugt werden. Die regulatorischen Anforderungen in Europa und den USA wurden durch großes zeitliches Engagement unserer Mitarbeiter, aber auch durch eine intensive Unterstützung unserer Zulieferer und Partner umfänglich umgesetzt und können nun vollständig erfüllt werden.

Und was hat sich als einfacher erwiesen als gedacht (und warum)?
Da die Ziele von vornherein ambitioniert gesetzt wurden, hat sich leider nichts als einfacher als erwartet erwiesen.

Was erwarten Sie für die nächsten drei Jahre?
Für die nächsten drei Jahre planen wir die Kommerzialisierung unserer Produkte weiter voranzutreiben. U.a. werden wir das Technology Readiness Level unserer Systeme weiter erhöhen und weitere Systeme ins Feld bringen.
 

Welche Rolle hat der ACHEMA-Gründerpreis rückblickend für die Entwicklung Ihres Unternehmens gespielt?
Über die ACHEMA und die Preisverleihung konnten interessante Kontakte geknüpft werden, welche teilweise auch in weiterführenden Kooperationen und Projektgesprächen mündeten.
 

In einem Satz: Was müsste geschehen, damit es mehr erfolgreiche Gründungen in Verfahrenstechnik, Chemie und Biotechnologie in Deutschland gibt?
In diesen kapitalintensiven Bereichen müsste vor allem der Zugang zu größeren Investitionssummen besser möglich werden und insbesondere die deutsche Industrie sich mehr in der Förderung von Ingenieurs-Start-ups einsetzen.
 

Sciomics
Sciomics beschleunigt die Entwicklung von Protein-Biomarkern für Companion Diagnostics und Personalisierte Medizin. Mit der Plattform werden Entwicklungskosten gesenkt und die Erfolgschancen deutlich erhöht.


Sumetq
Die innovative Sumetq-Technologie ermöglicht erstmals die praktikable Herstellung von Hochleistungs-Dämmstoffen auf Polystyrolbasis. Diese werden durch signifikante Energieeinsparungen maßgeblich zu nachhaltigen Ressourcenschonung beitragen. 
 

Träger des Wettbewerbs


 

 


Die DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V. führt Fachleute unterschiedlicher Disziplinen, Institutionen und Generationen zusammen, um den wissenschaftlichen Austausch in chemischer Technik, Verfahrenstechnik und Biotechnologie zu fördern. Wir suchen nach neuen technologischen Trends, bewerten diese und begleiten die Umsetzung von Forschungsergebnissen in technische Anwendungen. Gemeinsam mit der DECHEMA Ausstellungs-GmbH sind wir Veranstalter der ACHEMA.
www.dechema.de

 



Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital in junge, chancenreiche Technologie-Unternehmen, die vielversprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen. Mit Hilfe der Seedfinanzierung sollen die Start-Ups das F&E-Vorhaben bis zur Bereitstellung eines Prototypen bzw. eines „Proof of Concept“ oder zur Markteinführung führen. www.high-tech-gruenderfonds.de

 


Der Business Angels FrankfurtRheinMain e.V., gegründet im Jahr 2000, ist mit über 100 Mitgliedern das mitgliederstärkste Business Angels-Netzwerk in Deutschland. Business Angels bringen in der Gründungs- und frühen Wachstumsphase eigenes risikotragendes Kapital, unternehmerisches Wissen und wertvolle Kontakte gegen eine Beteiligung am Erfolg in Startups ein. www.ba-frm.de

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